Ausstellung "küchenzeilen"

Ende 2021 im KunstRaum der Künstlerkolonie Berlin

gefördert vom Kulturbeirat
Charlottenburg Wilmersdorf
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Manfred Stavenhagen

Manfred Stavenhagen, Bewohner der Künstlerkolonie Berlin, Foto: 2021 Winfried Goos

Projekt "küchenzeilen"

GESUCHT: Künstler*innen der Künstlerkolonie Berlin für die Portrait- und Interviewreihe: „küchenzeilen“

Das Kollektiv Barnay der KünstlerKolonie Berlin e.V. sucht für die Portrait- und Interviewreihe „küchenzeilen“ ab August 2021 Künstler*innen der älteren Generation, die in der Künstlerkolonie Berlin leben und von ihrem künstlerischen Weg und Leben erzählen möchten.

Die Regisseurin Nadine Aßmann und die Autorin Heike Falkenberg leben vor Ort und werden die persönlichen Erinnerungen aufzeichnen, während der Fotograf Winfried Goos die Künstler*innen in ihren Küchen porträtiert. Wir möchten mit der 

Ausstellung dieser „küchenzeilen“ auf die bewegte Geschichte der Künstlerkolonie und ihrer spannenden Bewohner*innen aufmerksam machen.

Für uns ist die Geschichte der Künstlerkolonie nicht nur innerhalb des Kiezes von Interesse. Es gibt einen Ort von historischer Bedeutung zu entdecken. Die persönlichen Erlebnisse der Künstler*innen sind wie der Blick durch ein Brennglas in Berliner und deutsche Geschichte.
Die Foto-Dokumentation „küchenzeilen“ erinnert an die Utopie der Gründer*innen der Künstlerkolonie von 1927 und möchte den Gedanken des nachbarschaftlichen Wohnens und künstlerischen Schaffens in der Gegenwart fortschreiben

Zurück auf Start! Erneuerung einer sozialen & künstlerischen Utopie

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„gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien“

Zu unserer großen Freude hat der Fonds DaKu (Darstellende Künste) unserem Kollektiv ein Recherchestipendium bewilligt.

Wir möchten das Stipendium zur Recherche und zur konzeptionellen Entwicklung unserer inhaltlichen Schwerpunkte nutzen und u.a. folgende Fragen im Kollektiv ergebnisoffen diskutieren:
Wir sind darstellende Künstler*innen mit unterschiedlichen Zusatzqualifikationen.
Wie können wir als Team diese Ressourcen ausschöpfen und die verschiedenen Spektren effektiv verknüpfen?
Wo liegen unsere Grenzen?
Wie nutzen wir die Dynamik sich überschneidender Präferenzen?
Welche genreübergreifenden Arbeitstechniken lassen sich innerhalb des Kollektivs entwickeln, die sich auf zukünftige Projekte übertragen lassen?
Welche inhaltlichen Schwerpunkte setzen wir?
Wie aktivieren wir die Synergien der zahlreichen, in der Künstlerkolonie lebenden Künstler*innen?
Welche historisch relevanten oder in Vergessenheit geratenen Biographien von Bewohner*innen der Künstlerkolonie können wir in den Mittelpunkt unserer Stückentwicklungen stellen?

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Wir brauchen eure Unterstützung für unsere Startnext-Kampagne zur Stückentwicklung von
"MATA HARI - Die schlechteste Spionin der Welt"

NEWS! Wir entwickeln ein „Schauspiel mit Musik“ über die Nackttänzerin und hingerichtete Spionin MATA HARI! Und wir brauchen eure Unterstützung!

Wir freuen uns über jede (kleinste bis große) Spende und/oder das Teilen unserer Startnext-Kampagne!
www.startnext.com/mata-hari

 

Mata Hari ist ein sich selbst erfindendes Phänomen, das den jähen Aufstieg als Sexsymbol mit dem langsamen Abstieg in die Bedeutungslosigkeit und den Widerstand gegen das eigene Verblassen mit dem Tod bezahlt hat. Das Kollektiv Barnay ist ein Zusammenschluss professioneller Bühnenkünstler*innen, die Theaterstücke entwickeln und inszenieren. Wir möchten das Leben der hingerichteten Spionin und Tänzerin Mata Hari in einem „Schauspiel mit Musik“ dramatisieren.

Wir: Nadine Aßmann (Regisseurin, Autorin), Heike Falkenberg (Autorin, Schauspielerin) vom Kollektiv Barnay der Künstlerkolonie e.V. und der Komponist Seyyit El-Cherbiny entwickeln Theaterstücke, in deren Mittelpunkt selbstbestimmte, mutige und vielschichtige Frauenfiguren stehen.

Da unsere aktuellen Projekte coronabedingt ausfallen, möchten wir die Zeit zur Entwicklung unserer Stückidee über Mata Hari nutzen.

Ihr Schicksal erzählt von Spionage, geliehenen Identitäten, kultureller Aneignung, Machtmissbrauch, Sensationsgier, die Reduzierung auf den makellosen Körper, die Katastrophe als Künstlerin zu altern und dem Kampf ums Überleben.

Stücke von und über Frauen sind in der Theaterwelt signifikant unterrepräsentiert. Wir möchten zu einer Veränderung dieser Situation beitragen.

Warum solltet ihr uns unterstützen?

Kultur ist herzrelevant!

Mit eurem Beitrag unterstützt ihr 3 professionelle Künstler*innen, die der Corona-Krise trotzen wollen!

Mata Hari hat sich stets neu erfunden, mehrmals ihre Lebensgrundlage verloren, nie aufgegeben und einen lebenslangen, lustvollen Tanz auf dem Vulkan gewagt.

Ihr unterstützt unsere Auseinandersetzung mit einer exzessiven Künstlerin und unseren Plan mit diesem Projekt den Startschuss für weitere Stückentwicklungen zu geben, die von mutigen Lebensentwürfen erzählen.

zum Crowdfunding / Spendenaufruf

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Kollektiv Barnay

Neuer Name, bewährte Zusammenarbeit.

Heike Falkenberg und Nadine Aßmann kennen sich aus der Zusammenarbeit an Berliner Theaterprojekten der Freien Szene. Neben der Uraufführung von Heike Falkenbergs Tragikomödie „Die Ewigkeit im Dazwischen“am Theater unterm Dach Berlin, arbeiteten sie gemeinsam u.a. an dem Programm (MATA HARI) der „Monatlichen szenischen Lesereihe“ im KunstRaum Berlin.
Die zwei Kreativen sind Kieznachbarinnen der Künstlerkolonie und gründeten das Kollektiv Barnay, um weitere Projekte im KunstRaum und ganz Berlinzu realisieren.
Um möglichst genreübergreifend arbeiten zu können, erweiterte sich das Kollektivmit der Musicaldarstellerin, Choreographin, Autorin und Regisseurin Tamina Ciskowski, dem Komponisten und Pianisten Seyyit El-Cherbiny und dem Videokünstler und Schauspieler Michael Ruscheinsky.
Die faszinierende Geschichte von MATA HARI und die zahlreichen Nachfragen des Publikums nach weiteren Vorstellungen, gaben dem Kollektiv Barnay Aufschwung für die Idee ein eigenes MATA HARI Stück zu entwickeln.


Das Künstler*innen-Kollektiv arbeitet eng mit dem Verein der Künstlerkolonie zusammen und konzipiert u.a. eine Monatliche Szenische Lese-Reihe im dortigen Kunstraum mit wechselnden Gastkünstler*innen.

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Projekte

Monatliche szenische Lese-Reihe im Kunstraum der Künstlerkolonie Berlin
- Programm mit Texten von ehemaligen und aktuell in der Künstlerkolonie lebenden Autor*innen.

 

Dokumentation: KüchenZeilen

(Foto- und Interview-Reihe mit den ältesten Bewohner*innen der Künstlerkolonie Berlin)

Szenische Lesung: MATA HARI
Premiere: 22.09.2020 - Künstlerkolonie Berlin

Uraufführung: Die Ewigkeit im Dazwischen (von Heike Falkenberg) -
Premiere: 12.02.2020 im Theater unterm Dach Berlin
Wiederaufnahme: Herbst 2020 (aufgrund der aktuellen Situation abgesagt)

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